<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627</id><updated>2012-01-24T10:13:49.677+09:00</updated><title type='text'>シュミットは日本にいるよ。</title><subtitle type='html'>Ich bin bis September 2007 als Student in Japan und verfolge das ambitionierte Vorhaben, was ich erlebe, festzuhalten und zu schreiben, was ich mir dabei denke. 
Macht dieser Satz Sinn?
Wohl kaum, und gleichzeitig zeigt er, was ich mir vorgenommen habe, naemlich Sinn zu finden, wo zunaechst erstmal keiner zu sehen war. 
Vielen Dank fuers Lesen, ich weiss es ist manchmal schwer. Zum Glueck weiss keiner wie es in meinem Kopf aussieht...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>12</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-5461546560819105536</id><published>2007-04-18T14:47:00.000+09:00</published><updated>2007-04-18T16:03:58.712+09:00</updated><title type='text'>Ein Ausflug ins Reich der Mitte</title><content type='html'>Alle Fotos habe ich hier nicht unterbekommen, die uebrigen gibt es unter www.photobucket.com unter Benutzer sebasschmidt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5735.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5735.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schon immer geahnt, dass chinesische und japanische Kultur doch sehr unterschiedlich sind. Wie zu erwarten war, bin ich auch genau zu diesem Schluss während meines kürzlichen China-Aufenthaltes gekommen. Das hat die Reise ja dann auch umso interessanter gemacht. Wir hätten allerdings nichts dagegen gehabt, wenn sich wenigstens die Sprachen gleichen würden. Ich meine, ein guter Teil der Schweiz spricht Deutsch – oder zumindest wird das behauptet – aber man kann wohl kaum gelten lassen, dass sie das den Deutschen ähnlicher macht. Wir waren jedenfalls von einigen Prämissen ausgegangen, die man uns in Japan eingeflößt hatte: 1) Chinesen sprechen Englisch, 2) Chinesen sprechen Japanisch, 3) Chinesen können Japanisch lesen. &lt;br /&gt;Es wäre interkulturell unvorsichtig, zu beaupten, dass das alles nicht stimmt, deswegen ist mein Schluss ein anderer: Die bezeichneten Personengruppen aus 1) und 2) waren wohl auf Sprachurlaub in England und Japan, und die aus 3) lesen ihre japanischen Zeitungen vermutlich zu Hause. Dies war zumindest der Fall vom 14. Februar bis zum 3. März. Die logische Konsequenz: Eine Gruppe ausländischer Studenten, die unter Zuhilfenahme diverser äähh- und nnmmhhm-Laute versucht, das bevölkerungsstärkste Land der Erde auf touristische Art und Weise Untertan zu machen. Das Resultat: Dieselbe Gruppe, die in eben beschriebener Mission kläglich scheitert und stattdessen überall mehr bezahlt, wo das überhaupt möglich ist. Der Kulturimperialist in mir möchte jetzt sagen: „Ist ja auch egal, ob wir 1 Euro oder 1,5 für 30 Minuten Taxi-Fahrt bezahlen, aber das ist ja gar nicht der Punkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5895.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5895.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Treppenhaus zu meinem Hostel in Hong Kong&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss das ja auch ein wenig einschränken, zumal wir in Hong Kong Iris als Begleitung hatten, die ihr bisheriges Leben dort verbracht und nur im letzten Semester mit uns gemeinsam in Japan studiert hat. Und wir hatten Bryan, dessen Familie ursprünglich aus China kommt und der Kantonesisch spricht, was uns natürlich nur in Hong Kong dienlich war. Noch ein Wort zu Iris: Sie spricht Kantonesisch, Mandarin Chinesisch (die offizielle Sprache der Volksrepublik), Englisch und Japanisch. Sie kennt mindestens 7.000 Schriftzeichen, die meisten davon in traditioneller (Hong Kong), vereinfachter (Peking)  und japanischer (irgendwo zwischen traditioneller und verinfachter) Schriftweise. Ich habe mir dann mal verschwiegen, dass ich außer den 26 Standard-Buchstaben auch noch ä, ö, ü, ß und sogar das „c“ mit dem Haken aus Französisch lesen kann, obwohl es vermutlich Phasen in meinem Leben gab, in denen nicht so sicher war, ob ich es jemals so weit bringen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5730.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5730.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Noch ein Wort zu China: China ist verdammt groß, und weil hier gar nicht genug Platz ist dafür, muss ich alles mal wieder ein bisschen thematisch zusammenraffen und komme daher gleich zum wichtigsten Punkt: Essen. Neben den chinesichen Standards, die wir alle von zu Hause kennen – Eingeweide, Magenwand, Hühnerfüße – standen diesmal auch Vogelnest- und Schildkrötengelee, Hühnerhoden, Straußenfilet, Entenzunge, Fischaugen und –gehirn, Durian (die äußerst übelriechende Frucht, für die es extra „No Durian“ Schilder in Gebäuden gibt) und – als besonderes Barbecue-Highlight – Skorpion, Heuschrecke, Seidenraupe, Seestern, Hai und Schlange auf dem Plan. Begründeterweise vermute ich, dass vieles davon den Chinesen eigentlich gar nicht besonders schmeckt, denn es gab jedes Mal, wenn sich meine Stäbchen zum Mund bewegt haben, einen entsprechenden Hinweis, für welchen Teil meines Körpers die jeweilige Delikatesse denn nun besonders gut sei. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6423.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6423.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;yummy&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vogelnest ist gut für das Brustwachstum, Schildkröte verwandelt die Haut in Seide, Eingeweide stärken das Immunsystem, und so weiter und so fort... Ich persönlich denke, dass Vogelnest lediglich gut ist für orale Schleimtoleranz, Schildkröte der Betäubung der bitter-Geschmacksnoppen im Mund dient, und Eingeweide vielleicht die Zähne stärken, da es Zeit und ungebrochene Konzentration erfordert, dieselben durch jene Rindermembranen zu schlagen, die schon ganz andere Dinge gesehen haben in ihrem Membranenleben. Leider bricht die Liste der aufregenden Dinge auf unserer Speisekarte ab, sobald wir in die Volksrepublik einreisen – aufgrund genannter Sprachschwierigkeiten. Nach unserer Rückkehr wurden wir immer wieder gefragt, ob wir denn nun auch Hund gegessen hätten. Die Antwort ist: Wir wissen es nicht. Definitiv ist jedoch, dass die Form und Konsistenz der Fleichbeigaben diverser Gerichte, die wir mit Fingerzeig und Grunzlaut bestellt haben, uns mehr als nur fremdartig vorkamen. Wir werden es wohl auch nie herausfinden. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5798.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5798.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Goldfischmarkt in Hong Kong&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fatal wurde es auch erst, als wir es harmlos probiert haben... dazu eine kurze Einleitung: In China kann man fast überall mit dem Zug hinfahren. Für längere Strecken sind dies fast ausnahmslos Nachtzüge, da es kein ausgebautes Hochgeschwindigkeitsstreckennetz (32 Buchstaben!) gibt. Abenteurer, die wir sind, wollten wir natürlich nicht nur unsere gesamte Zeit in Hong Kong und Peking verbringen, sondern zur Wiege chinesischer Kultur, nämlich nach Xi´an, reisen. Xi´an ist so überwältigend, dass ich es alles gar nicht mehr zusammenkriege. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6308.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6308.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Glockenturm in Xi'an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als östliches/r Ende/Anfang der Seidenstraße war es Hauptkontaktpunkt zwischen Ost und West für hunderte und hunderte von Jahren. Die Stadtmauer ist phänomenal und (nach Restauration) fast völlig Intakt. Von Peking kann man Xi´an in einem Nachtzug in bequemen 13 Stunden erreichen. Haben wir auch gemacht, schlafenderweise, auf bequemen Betten, für ca. 15 Euro pro Person. Wir waren so gespenstig ausgeruht, dass wir noch am Tag unserer Ankunft die Haupt-Attraktionen abgeklappert haben. Zum Beispiel den äußerst beeindruckenden Glockenturm in der Stadtmitte, der eine von Chinas ältesten Glocken beherbergt, d.h. eigentlich nicht, denn sie steht draußen auf der Veranda und für einen Euro kann man sie dreimal läuten... Irgendwie wurden wir den Gedanken nicht los, dass das gleiche Stück in uns mehr vertrauten Ländern dieser Erde (und vermutlich anderer Erden) hinter Panzerglas im Hochsicherheitstrakt eines Museums ein eher geräuschloses Leben dahinsiechen würde (mal davon abgesehen, dass es für Diebe vermutlich einfacher wäre, das Museumsgebäude zu entkernen, als die tonnenschwere Glocke zu bewegen). &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6290.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6290.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier ist das gute Stueck&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Xi´an hat übrigens durch die Seidenstraßen-Verbindung ein extrem lebendiges muslimisches Viertel und Menschen, die in diese interkulturellen Verbindungen geboren wurden, von solch atemberaubender Schönheit, dass man sie direkt einpacken und vor der Diskriminierung schützen möchte, der sie mit aller Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sind. Xi´an ist natürlich auch der Ort (mit knapp weniger Einwohnern als New York City), von dem aus sich die Terrakotta-Armee am einfachsten besuchen lässt. Wir haben uns dann auch spontan für den zweiten Tag eingetragen für eine (wie wir dachten) vom Hostel organisierte Tour. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Tour nicht besonders viel mit dem Hostel zu tun hatte, sondern eher mit bestimmten Unternehmen, die im Rahmen unserer (wie wir dachten) Vormittags-Tour bequem angefahren werden konnten. Abfahrt war um 9 Uhr morgens, erster Stopp war die Terrakotta-Armee, zweiter das auf gleichem Gelände befindliche Teehaus, das alle von uns leicht beschämt mit diversen Tüten beladen verlassen haben. Da es schon nach ein Uhr geworden war, lehnten wir ab auf die Frage, ob wir noch nett in einem schönen Lokal Lunch essen wollten. Sehr zum Misgefallen unseres Guides, da sie wohl auch dort Kommission kassiert hätte. Außerdem lehnten wir ja auch nur ab, weil wir dachten, wir wären spätestens um drei wieder im Hostel. Weit gefehlt: Zwei „spontane“ Halte an einem Grab irgendeines einflussreichen Menschen aus einer Zeit langer vor der jetzigen und eine eingehende Tour einer Seidenfabrik mit anschließendem persönlichen Verkaufsgespräch führten dazu, dass wir nicht eher als halb sieben wieder zurück im Hostel waren – ausgehungert und halbverdurstet. Ein bisschen waren wir aber auch stolz, konnten wir doch mal für einen Tag völlig ungeniert Touristen sein, mit vor den Bauch geschnallten Kameras, Unterhaltungen mit den anwesenden Europäern führend. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6340.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6340.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man vermutet, dass noch tausende in der Naehe vergraben liegen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ergab alles plötzlich Sinn, wurde mir doch klar, dass dies genau der Weg war, den üblicherweise japanische Touristen gehen, wenn sie Auslandsreisen machen – inner Gruppe im Bus! Und ja, es stimmte alles: All die freundlichen Chinesen, die wir an diesem Tag getroffen haben und die die allerschönsten Dinge feilboten, sprachen zumindest Japanisch und Englisch. Offensichtlich hatten wir bis dahin nur den völlig falschen Weg gewählt mit unserem verdammten Individualismus. Ein bisschen weise kam ich mir dann schon vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5864.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5864.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bank of China Tower in Hong Kong&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber genug der Bustouren, es ging ja um eine Zug-Einleitung. Zur Erinnerung: Unsere Reisezeit lag ziemlich saumlos über dem chinesischen Neujahr. Wer nicht weiß, was das an touristischer Front bedeutet, versucht besser gar nicht, es sich vorzustellen. Neujahr war vom 18.-20. Januar, als wir noch in Hong Kong waren. Es gab eine kommerzialisierte Parade, Feuerwerk und hoffnungslos überfüllte Straßen mit all den Menschen, die idealerweise wie üblich in ihren Büros hinter den Glasfassaden gesessen hätten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5995.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5995.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jene Parade&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6081.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6081.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jene Fassaden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 21. war dann allerdings auch Schluss – was wir kaum bemerkt haben, denn in der Volksrepublik schien es dann erst richtig loszugehen. Abends haben wir uns kaum auf die Straße getraut, die Massen von Feuerwerkskörpern, die geknallt wurden, lagen schier jenseits jeder Vorstellungskraft. Als auch drei Tage nach dem Ende der Neujahrstage es immer noch nicht nachgelassen hatte, haben wir uns dann letztlich durchgerungen und die größte Raketenkiste gekauft, die der nächstgelegene Stand zu bieten hatte – für stolze 30 Euro (in dem teuersten, völlig untouristischen Restaurant, in dem wir gegessen, nein – uns gemästet haben – haben wir incl. Getränke und am Tisch tranchierter Peking-Ente 21 Euro bezahlt... für sieben Personen). Die Standbesitzer waren nett genug, die Kiste zu zweit für uns in geeignete Position zu bringen. Nach dem Zünden durften wir dann für diverse Minuten mehr als 80 Raketen beobachten, die nett choregraphiert die Nachte erhellten – jede einzelne größer, höher und bunter als alles, was es in Deutschland zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6339.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6339.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Frohes Neujahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6105.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6105.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fuer Mao mit Elan! (vor seinem Mausoleum)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Punkt, den ich hier machen wollte, ist dass über Neujahr viele Menschen in China für eine ziemlich lange Zeit frei haben, und typischerweise Zeit mit ihren Familien verbringen. Irgendwann ist diese noch so lange Zeit dann aber auch vorbei, und dann heißt es Abschied nehmen. Das passiert am Bahnhof, denn kurz danach fährt dann auch meist der Zug nach... Peking. Dumm nur, dass auch wir unter den armen Seelen waren, die dachten, sie könnten mal flott und bequem wie auf der Hinreise wieder zurück in die Hauptstadt. Wir hätten alarmiert sein sollen, hatte doch unsere Englisch-sprechende chinesisch-koreanische Herbergsmutter Carol uns unsere Tickets für die Hinfahrt nach Xi´an besorgt (so wie alles andere – hätten wir Carol nicht gehabt, hätten wir mit Sicherheit ausschließlich in Seidenfabrik-Bussen das Land erkundet, aber dazu später mehr), aber gemeint, dass es mit der geplanten Rückfahrt etwas schwierig sei. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6176.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6176.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zur Mauer hat uns auch einer von Carols Angestellten im Auto fuer billig gefahren, fuer billig... wir wissen zwar immer noch nicht, wie lang die Mauer nun genau ist, aber wir haben ziemlich schmerzlich gespuert, das sie verdammt steil ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6170.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6170.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick von der Mauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unsere vom japanisch-überwältigenden Kundenservice verwöhnten Naivität dachten wir uns, dass wir uns da drum kümmern, wenn wir erstmal in Xi´an angekommen sind. Haben wir auch gemacht, mit unserem Chinesisch-Wortschatz-Buch gute eineinhalb Stunden in der Schlange zu EINEM geöffneten von ACHT vorhandenen Schaltern wartend. Als wir unseren sorgsam vorbereiten Ticketwunsch dahinstotterten, wurden wir auf halbem Weg von dem eindeutig überarbeiteten Herrn hinter dem Glas mit zwei ganz kurzen Silben unterbrochen, die ganz einfach „voll“ bedeuten, unterbrochen. Unsere leichte Verzweiflung angesichts der endlosen Schlange hinter uns wurde ausgelöscht von einer hilfsbereiten Frau, die mich kurz zuvor angesprochen hatte, nur um zu gestehen, dass sie auf Oliver Kahn steht. Ihr Englisch war ziemlich gut und sie hat uns dann unter mitleidigem Lächeln Tickets für den übernächsten Tag besorgt – 11 statt 15 Euro auf der Hinfahrt. Als hätte ich es geahnt, habe ich für das Kollektiv beschlossen, dass wir ruhig gute zweieinhalb Stunden vor Abfahrt zum Bahnhof fahren sollten. Das stellte sich als äußerst gute Idee heraus, mal davon abgesehen, dass wir extremes Unglück mit dem Taxifahrer hatten und ich während der Fahrt nur darüber nachdenken konnte, wie ich wohl am besten reagieren sollte, falls einer der in der letzten Sekunde wegspringenden Passanten es nicht in Sicherheit schafft. Letztendlich habe ich über zwei Szenarios nachgedacht, abhängig davon, ob ihr schwacher Körper an der Windschutzscheibe zerschmettert oder sie durchbricht. Ich weiß, ich neige zur Dramatik aber hier mal ganz im Ernst: Mir ist das Adrenalin fast aus den Ohren gelaufen und die Kerben im Handgriff der Beifahrertür sind mit Sicherheit geblieben. Bei unserer Ankunft am Bahnhof haben wir dann mal wieder einiges verstanden: Der Ticketschalter war nicht aus Idiotie drei Gehminuten vom Bahnohf entfernt, sondern einfach, weil es im Bahnhof (und davor) kein Durchkommen gab. Die Eingangshalle war gepackt mit Leuten, die von den Gleisen herausstanden und der Vorplatz war ein Gewirr aus Gittern, an denen Wachleute und Polizisten regelmäßige Kontrollen gegen Schwarzfahrer und Gepäckdiebe durchführten. Einer, der sich wohl Adrias Rucksack ausgeguckt hatte, wurde brutal von zwei Polizisten zu Boden gebracht. Überhaupt fühlte ich mich ziemlich sicher, das Wachpersonal hat umgehend alle möglichen Leute zu diversen Seiten gedrückt, um uns Platz zu machen. An der dritten Kontrolle war ein ca. 16-18-jähriges Mädchen vor mir in der Schlange. Als die Kontrolleurin ihr Ticket sah, hat sie sie an den Haaren gepackt und zur Seite geschliffen. Sobald wir dann drin waren, brauchten wir auch gar nicht weiter, waren dir doch schon direkt am Ende der Schlange zu unserem Gleis angekommen. Diese fing an sich zu bewegen, und zu dem Zeitpunkt war mir absolut klar, dass meine Vermutung beim Verlassen des Taxis völlig richtig war. Unsere Tickets waren für Standard Seats, was bedeutet das freie Platzwahl herrschte. Dumm nur, dass wir in Ermangelung von Plätzen keinen Gebrauch von dieser Freiheit machen konnten. Letzendlich habe ich 12 der 13 Stunden Fahrtzeit stehend verbracht, mit regelmäßigen Krämpfen in beiden Beinen, da es aufgrund des überall gestapelten Gepäcks unmöglich war, eine bequeme Stehposition zu finden. Immerhin war es nicht so gequetscht wie Samstags im letzten Zug von Shibuya nach Shinjuku, und überhaupt bin ich ziemlich ausdauernd im Stehen und das wäre wohl alles auch nicht so schlimm gewesen. Zumal wir noch ein paar Kekse hatten, und sich nach ca. 4 Stunden ein paar Wasser verkaufende Bahnmitarbeiter durch die Menschen hindurch bis zu uns kämpfen konnten. Jedoch hatten Bryan und ich eindeutig an jenem verhängnisvollen Tag etwas falsches gegessen. Ca. Sechs Stunden in die Reise bildete sich leichter kalter Schweiß auf meiner Stirn und von eine Sekunde auf die nächste war mir klar, dass ich umgehend die Toilette aufsuchen musste. Jene war auch nur ca. 4,5 Meter von meinem Standpunkt entfernt, auf dem Weg jedoch standen, saßen, hingen (?) mindestens 40 Menschen. Bei der Toilette handelte es sich zum Glück um ein asiatisches Hock-Klo, weniger erfreulich war jedoch, das bereits zu jenem Zeitpunkt der Boden schwamm in diversen Körperflüssigkeiten, Essensresten, Papier, Zeitungen und benutzten Damen-Hygiene-Artikeln. Es half alles nichts und das einzige was mich interessierte war, dass es ein Loch im Boden gab. Als ich die Tür öffnete, erwartete mich Bryan – mit ganz ähnlichen Schweißperlen benetzt – und dass Gedankenroulette in meinem Kopf kam zu einem abrupten Halt, mit dem Zeiger leuchtend auf „Anis-Nudeln und Schweineschaschlik“. Die folgenden zwei Stunden waren möglicherweise die strapaziösten meines Lebens – in ganz anderer Weise als die Taxifahrt am Abend zuvor. Diverse Toilette, verzweifelte Taschentuchsuche, Dehydration, Schwindel, Hitze, Kälte, Hitze, und das alles auf engstem Raum zwischen Reissäcken und chiesischen Augen, die sich eindeutig noch lange nicht an den Menschen des Westens satt gesehen haben. &lt;br /&gt;Für mein Gefühl bei der Ankunft gibt es keine Worte. Wir sind umgehend und ohne jede Reue in eins der illegalen Taxis eingestiegen und für den ziemlich hohen Betrag von 11 Euro zum Hostel gefahren. Allerdings handelte es sich um einen Van, also haben alle fünf Anwesenden incl. Gepäck Platz gefunden. Ob die Fahrt 5 oder 50 Minuten gedauert hat, weiß auch niemand mehr, selbst ich bin eingeschlafen, noch bevor wir den Bahnhofsparkplatz verlassen haben – hinter verdunkelten Scheiben vorbei an den Polizeiautos die Jagd machen auf illegale Taxis. Wenn die Fahrt uns auch noch eine Niere in einem Organschlachthof gekostet hätte, wären wir in der Situation vermutlich auch einverstanden gewesen. &lt;br /&gt;Während dieses zweiten Aufenthalts in Peking haben wir nicht eine von Carols Wohnungnen gemietet, sondern uns entschieden,in einem Hostel im Zentrum, fünf Gehminuten von der Verbotenen Stadt, zu schlafen. Obwohl wir morgens um acht ankamen, konnten wir bereits in unser Zimmer, was ein Traum war. Brandeu, ultrasauber, ruhig, bequeme Betten. Für sechs Euro die Nacht schien es die ganze Mühe wert. Adria hat schnell geduscht und kurz geschlafen und ist dann zum Flughafen, da sie schon früher nach Japan zurückmusste. &lt;br /&gt;Wir verbleibenden vier haben uns kurz erholt und haben dann das einizig vernünftige gemacht, was man überhaupt machen kann: Wir haben auf der sogenannten Snack Street unsere Zähne in gebratene Skorpione, Insekten, Schlangen, Seesterne und weiß nicht was geschlagen. Anschließend gab es noch Cup Noodles im Hostelzimmer und dann endlich eine erholsame Nacht. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6411.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6411.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6427.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6427.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6424.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6424.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6443.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6443.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6435.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6435.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer vorhat, nach China, bzw. Insbesondere nach Peking zu reisen, sollte sich vor allem auf eine Sache vorbereiten – diese Stadt ist verdammt groß. Und das bezieht sich nicht nur auf Wege zu Metrohaltestellen und dergleichen, sondern vor allem auf die Attraktionen selbst. Es heißt, für die Verbotene Stadt solle man sich idealerweise einen ganzen Tag nehmen. Stimmt auch, in einem Tag kann man zumindest die Fläche dieser Tempelgeladenen Kaisersresidenz ablaufen, die gute 500 Jahre für die Öffentlichkeit unter Androhung (und rigoroser Exekution) der Todesstrafe unzugänglich war. Die Kaiser haben das Gelände nur im Sommer verlassen, um der Hitze zu entgehen und zum Sommerpalast zu prozessieren. Macht schon Sinn: Es gibt nämlich genug zu sehen im Innern. Wer also lernbegierig genug ist, um auch noch etwas über die vorhandenen Gebäude lernen und lesen zu wollen, sollte besser zwei oder mehr Tage einplanen, zumal um 16 Uhr die Tore geschlossen werden. Sobald man raus ist, kann man aber gleich weiter zum Tiananmen Platz, dem größten öffentlichen Platz der Welt... und das spürt man auch. An einem nebeligen Tag, kann man nur erahnen, wo das Ende sein könnte. In der Mitte steht als großes Highlight Maos Mausoleum und ich möchte den Anblick seines konservierten Körpers nicht in meinen wertvollen Erinnerungen missen. Sollten einen die Beine noch nach dieses Marathons tragen können, lohnt sich ein Besuch im Tempel des Himmels, der korrekt heißt Tempel des Himmels-Park, denn zuerst muss man sich durch den gigantischen Park arbeiten, um überhautpt zu den noch viel gigantischeren Tempelanlagen zu gelangen. In diesen Tagen haben unsere Beine derart viel unserer gesamten Energie in Anspruch genommen, dass wir Abends regelmäßig Sprachschwierigkeiten hatten, das unsere Gehirne incl. Sprachzentrum völlig unterversorgt waren. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6275.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6275.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von der Verbotenen Stadt, Tiananmenplatz im Hintergrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6458.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6458.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Im Innern" des Tempels des Himmels&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6231.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6231.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Teil (wohl eher 1%) der Verbotenen Stadt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer es bis hier geschafft hat, für den trifft das sicher auch auf das Sehzentrum zu und ich möchte auch bald schließen, aber nicht ohne darauf hinzuweisen, dass ich mal wieder nur einen Bruchteil der unzähligen witzigen, unglaublichen, faszinierenden, nervigen, und nochmals witzigen Dinge überhaupt erwähnen konnte, um diesen Blog nicht gleich zu einem Buch werden zu lassen. Vieles war uns auch nur möglich dank der Hilfe von Carol, die ich oben schon erwähnt hatte. Dank ihr waren wir in einer atemraubenden Akrobatikshow, in unfassbaren Restaurants und haben uns diverse Male für ca. 10 Euro in einer Luxussauna unsere Luxuskörper (ähem) von sämtlichem, ziemlich zahlreichen Alltagsschmutz sauberschrubben und mit Milch und Honig massieren lassen. Der Gedanke, dass wir jenen Lebensstil in Japan kaum fortsetzen können, hat uns natürlich ein bisschen traurig gemacht, aber am Ende sind wir ja auch nur Studenten. Und dem Studenten leben werde ich mich jetzt auch wieder widmen, mit endlosen Vokabellisten und der Frage warum sind wir eigentlich den Schweizern so fremd...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Als kleines Bonbon noch ein paar Bilder von unserem Schlecht-Wetter-motivierten Besuch im Militaermuseum. Nur ein Frevel koennte behaupten, das Ausstellungsgut haette propagandistische Zuege...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6484.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6484.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6474.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6474.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6478.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_6478.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-5461546560819105536?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/5461546560819105536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=5461546560819105536' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/5461546560819105536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/5461546560819105536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2007/04/ein-ausflug-ins-reich-der-mitte.html' title='Ein Ausflug ins Reich der Mitte'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-1856284988622606270</id><published>2007-01-31T15:44:00.001+09:00</published><updated>2007-01-31T16:29:11.700+09:00</updated><title type='text'>Ein bisschen was zum Angucken</title><content type='html'>Nachdem ich mittlerweile rausgefunden habe, wie ich Bilder hochladen kann, wobei ich das so eigentlich gar nicht sagen kann, ohne meine Inkompetenz zu enthuellen(...ist naemlich wirklich ziemlich einfach), gibt es hier noch ein paar mehr. Ab morgen macht dann auch die Uni dicht, d.h. vermutlich wird von mir nicht viel zu hoeren sein, bis ich Anfang Maerz aus China wiederkomme und dann auch zu Hause Internet habe. Dann werde ich also auch ggf. per Skype zu erreichen sein. &lt;br /&gt;Bis dahin wuensche ich allen, die Ferien haben, schoene Ferien, und allen, die keine Ferien haben, Traeume, in denen sie in die Ferien fahren. Macht doch Sinn. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5166.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5166.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich aufgefordert wurde, auch mal was haessliches zu fotografieren, habe ich mich auf die Suche gemacht. Da es aber bekanntermassen schwieriger ist, Haessliches wirkungsvoll in Szene zu setzen, als Schoenes, da unsere Sinne seit der Entdeckung und Ausbeutung der Aesthetik in der Antike ja darauf geschult sind, das Schoene schoen zu finden, bin ich noch nicht so recht erfolgreich. Ganz davon abgesehen waere das sichtbare Gebaeude aus japanischer Perspektive auch bei grauem Himmel noch schoen. In erster Instanz ist in Japan alles was neu ist auch erstmal schoen. Griechenland ist naemlich ziemlich weit weg.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5173.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5173.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier habe ich mich aber schon etwas gesteigert. Wie gesagt, ich trainiere hart.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5275.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5275.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zugegebenermassen, eine ganze Reihe dieser Bilder ist etwas spaet, aber im uebrigen waren die Hirsche auch schon ab Anfang Dezember jeden Abend mit ihren schwenkenden Koepfen auf dem Campus zu beobachten. Ich behaupte uebrigens, das hier schlicht gesundheitspolitische Motive zu Grunde liegen. Sie stehen naemlich in der Raucher Ecke und - wie erwaehnt - schwenken unbeirrt und unendlich (im Rahmen der Lebenserwartung des Motors) ihre wachsamen Koepfe von rechts nach links, als wollten sie das sagen, was auf zahlreichen Schildern zu lesen ist: "We love clean air!"&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5410.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5410.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da viele Koeche bekanntlich den Brei verderben, ist hier nur Platz fuer einen, um mit dem legt man sich auch besser nicht an, der ist naemlich bis an die Zaehne bewaffnet mit samurai-maessig scharfen Kuechenmessern. Es sei denn, man hat die noetigen Mittel, um sie ihm abzukaufen. Und im Gegensatz zu deutschen Leopard-Panzern, die ja nun nicht jeder haben kann, zaehlt hier nur die Kaufkraft des Kunden, nicht seine Moral. Heiss und fettig, sach ich mal.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5433.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5433.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meine erste Weihnachtsfeier des letzten Jahres, schon am 22. Ein bisschen wars wie ne Japanisch-Pruefung, mit dem Unterschied, dass es auch Geschenke gab... HoHoHoHo&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5434.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5434.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier wohnt der Kaiser, oder eher in einem der Myriaden von Gebaeuden in der Naehe, ist ja Platz genug.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5466.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5466.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier gratulieren wir dem Kaiser zum Geburtstag. Er hat sich auch richtig gefreut. Ich habe mich gefragt, wer wohl wem in der Monarchen-Landschaft das Winken abgeguckt hat.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5481.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5481.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier guckt der Kaiser zum Fenster raus. Feine Lage.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5490.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5490.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Kaiser hat Kirschblueten vor allen anderen!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5504.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5504.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und damit die keiner mopst, patroullieren ruchlose Wachen in seinem Garten!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5513.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5513.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der deutsche Botschafter kam auch zum Gratulieren vorbei, und davor das ganze Parlament. Der Kaiser hat ziemlich viele Parkplaetze in seinem Schloss, ich habe nicht schlecht gestaunt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5517.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5517.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier sind wir wieder am Anfang. Aber jetzt sind die Schotten fuer das Volk wieder dicht. Ohne Nationalflagge am Auto darf man hier naemlich nur an zwei Tagen im Jahr rein: Am Geburtstag des Kaisers und am 2. Januar zum Neujahrsgruss (am 1. Januar hat der Kaiser naemlich Urlaub).&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5533.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5533.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier kann man noch sehen, wo die Stadt vorbei ist, ist ja der Berg mit drauf.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5537.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5537.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und hier reichen die Lichter schon bis zum Horizont. Irgendwie waechst ja alles in der Dunkelheit obwohl sich in Wirklichkeit die Groesse gar nicht veraendert... faszinierend, und soo schoen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5541.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5541.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;mmh... Ich weiss ja auch nicht, was das ist, das sich da als Weihnachtsmann verkleidet hat, aber es sieht doch ziemlich unanstaendig aus. Ich will da mal gar nicht weiter spekulieren, da werde ich nur noch rot...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5570.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5570.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier sehen wir alles, was man fuer einen erfolgreichen Weihnachts-Pott (kurisumasu nabe ;-) braucht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5579.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5579.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und damit man nicht vergisst, dass es Weihnachten ist, gibt es traditionell japanischen Weihnachtskuchen... Ich weiss, kommt mir jetzt auch nicht besonders christlich vor, aber ist ja auch egal, sieht naemlich schoen aus, kostet 30 Euro und ausserdem: Wann hat man schon mal die Chance im "Ducky Duck Cafe" einzukaufen? Verspricht ja auch einiges: "Keep cool to be fresh" oh yeah...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5585.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5585.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie man sieht: Es sieht lecker aus.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5599.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5599.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier habe ich extra fuer das Foto mein Zimmer verwuestet, ich war naemlich mitten in eiener Aufraeumphase, die sich unerwartet in die Laenge gezogen hat. Uebrigens wird es schwieriger, je weniger man sich bewegen kann. Also immer schoen aufpassen, liebe Leute!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5600.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5600.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das gleiche gilt fuer meine Kueche/Flur/Empfangshalle/Schuhlager. Und ja: ich habe zwei Kuehlschraenke. In dem in der Kueche lagere ich allerdings Geschirr, denn fuer den zweiten Kuehlschrank hat man eiskalt auf jede Art von Normaltemperatur-Schrank verzichtet.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5617.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5617.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist schon Neujahr und es gibt leckeren Tee von Kihokos Grossmutter, die Teemeisterin ist und mal eben zu meinen Ehren Feuer unterm Topf gemacht hat, zum ersten Mal im neuen Jahr, deswegen auch Hatsugama (hatsu=zum ersten Mal, kama= Teepott). Mein schlechtes Gewissen stieg dann ins Unermaessliche, als sie zwei Stunden spaeter die Utensilien wieder ordentlich verstaut hatte und laechelnd aus ihrem Teezimmerchen zurueckkam. Gluecklicherweise hatte ich mich fuer solche Evantualitaeten vorbereitet und mit kiloweise Geschenken und deutscher Schokolade bewaffnet. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5633.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5633.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum Glueck hatte auch die Familie keine Ahnung, wie man alles richtig macht, das hat das Ganze ziemlich entspannt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5638.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5638.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meine "Neujahrs-Gastfamilie" in Akita.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5650.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5650.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist dann sozusagen die "Hatsu-trommel", auf den groessten Taiko-Trommeln der Welt. Ein weiterer Moment, in dem ich mich gefreut habe, dass in Japan alles erdbebensicher gebaut wird. Waere ich eine Comicfigur, waere mir mein Gehirn vermutlich zu den Ohren rausgeflogen. Instinktiv habe ich jedenfalls meinen Mund ein bisschen offen gelassen, ich habe naemlich mal gehoert, dass man das auch bei Explosionen machen soll, damit die Ohren den Druck aushalten. Ich kann jedenfalls noch hoeren.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5666.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5666.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier habe ich mal ein bisschen gekocht, okonomiyaki heisst soviel wie "brat was du magst". In diesem Fall mochte ich Kohl, Schweinefleisch, Sojasprossen, Fischflocken und fettarme Saucen. Zum Glueck war das auch schon das letzte Bild fuers erste, jetzt muss ich mir naemlich erstmal was zu Essen besorgen, wo ich das so angucke.&lt;br /&gt;Spaetestens Anfang Maerz gibt es wieder Neuigkeiten von mir (falls es Neuigkeiten gibt). Oder zumindest Fotos von der Terrakotta-Armee und der chinesichen Mauer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-1856284988622606270?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/1856284988622606270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=1856284988622606270' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/1856284988622606270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/1856284988622606270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2007/01/ein-bisschen-was-zum-angucken.html' title='Ein bisschen was zum Angucken'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-1833759976170456494</id><published>2007-01-17T20:36:00.000+09:00</published><updated>2007-01-17T20:37:05.366+09:00</updated><title type='text'>Invasion der Aliens</title><content type='html'>Jarrett wohnt schraeg ueber mir. Er ist ein Alien wie ich auch. Aus diesem Grund tragen wir nicht nur zu jeder Zeit unsere Alien Registration Card mit uns herum, sondern planen desoefteren auch gemeinsam Attacken auf die so anscheinend reservierte japanische Kultur – und fuehren sie mit voller Inbrunst aus. In Filmen nisten sich Aliens ja eher in den Koerpern ihrer Opfer ein, verkleiden sich als deren Haustiere zwecks Spionage oder malen Mandalas in Kornfelder. Solche billigen Tricks liegen uns ganz fern, wir bedienen uns der unscheinbarsten Alltagstaetigkeiten und schaffen es auch auf diesem Wege, Fassungslosigkeit zu kreieren, die stets maskiert auftritt und die zu erkennen es einigen Feingefuehls bedarf. &lt;br /&gt;Letztens zum Beispiel sind wir Essen gegangen. Hinterausgang, gleich rechts, Strasse runter bis zur Kreuzung, rechts halten und dann gleich auf der linken Seite. Machida Kiso Shokudou. &lt;br /&gt;(Mir kommt es manchmal so vor, als wuerden Japaner nicht besonders gerne mit Muenzen zahlen, was natuerlich die an jeder Ecke zu findenden Getraenkeautomaten erklaeren wuerde, bieten sie doch die Moeglichkeit in Stille und Dunkelheit und ganz ohne interpersonellen Kontakt Muenzen in diesem kleinen dunklen Schlitz verschwinden zu lassen, der sich nach jedem Einwurf kurz schliesst – als wolle er sagen: ”Guckt auch keiner?” – und dann auch noch mit einem erfrischenden Kaltgetraenk belohnt zu werden. Aber nicht mit mir!)&lt;br /&gt;Sobald man das Restaurant betritt, erblickt man den uebelichen Plastiktablett-Stapel und die Selbstbedienungstheke. Alles typisch japanisch: schoen fritiert – nur dass in dem Fritierfett das Fett zu fehlen scheint, anders kann ich mir das Durchschnittsgewicht von 0.6 Deutschen pro Person nicht erklaeren. Dann noch schoen Suppe und Reis dazu und ab an die Kasse. Jetzt kommt mein grosser Auftritt: Ich greife tief in die Tasche, foerdere allerhand halbedle Metalle zu Tage und deponiere sie in dem kleinen Bezahlschaelchen, das ploetzlich ganz jaemmerlich aussieht. Trotz geplanter Ruchlosigkeit kann ich mir ein leichtes Laecheln ob meiner eigenen Laecherlichkeit nicht verkneifen, was auf der anderen Seite der Kasse – in stiller Zustimmung – mit einem kurzen Nicken quittiert wird. Kein Schock, kein Erstaunen, nur die pure Schoenheit der sprachlosen Uebereinkunft angesichts der Tatsache, dass ich einfach etwas bescheuert bin – ganz ohne duenne Aermchen, riesige schware Augen und einen gruenen Eierschaedel. Zumindest ist er nicht gruen.&lt;br /&gt;Ich verlasse das Schlachtfeld, waerme meine Teller der Reihe nach in einer der Mikrowellen auf, waehle einen Sitzplatz am anderen Ende des Lokals, krieche in die Bank, stelle fest, dass ich den Tee vergessen habe, krieche aus der Bank, laufe zurueck, nehme mir Tee, gehe zum Platz zurueck, krieche in die Bank, bemerke das Fehlen der Tonkatsu-Sauce auf meinem Tonkatsu, krieche aus der Bank, gehe mit meinem Teller zurueck und nehme mir Sauce, gehe zurueck, ueberlege, ob ich einen kurzen Tanz auffuehren und behaupten soll, dass ich Amerikaner bin, verwerfe die Ueberlegung und krieche zum vorerst letzten Mal in die Bank. Dann endlich findet Jarrett meine Ecke und ich erfahre von seinem Triumph an der Kasse. Nicht nur hat er bei dem Versuch, die Suppenschuessel entgegenzunehmen dieselbige, verhaeltnismaessig gleichmaessig ueber dem kurz zuvor deponierten Geld und seinem Tablett ausgeschuettet, sondern sein Verhalten wurde dazu auch noch bestraft durch das sofortige Herbeieilen zweier weiterer Angestellter, die unter Entschuldigungen seine Schuesselchen entfernt, durch neue ersetzt und auf einem frischen Tablett angerichtet haben. Nur, damit er sich ein bisschen besser fuehlen konnte und ganz und gar nicht auf der Stelle im Erdboden versinken wollte. Dieses Mal haben die Damen dann auch die Suppe selber standfest auf dem Tablett arrangiert. Glueck hat er nur gehabt, indem niemand bemerkt hat, dass er im Eifer des Gefechts auch eine 5-Yen-Muenze in seiner Miso-Suppe versenkt hat, sonst haette man ihm wohl auch umgehen diese letzte Schuessel ersetzt. &lt;br /&gt;Was lernen wir daraus: Alien hin oder her, wer anders ist, dem sieht man es ohnehin an, Japaner haben auch zwei Augen und zum Schocken reicht ganz universelles Ungeschick, dem allerdings mit blitzgeschwindigen Hilfeleistungen entgegengewirkt wird. &lt;br /&gt;Bleibt nur eins: Das naechste Mal muss ich mich in ein Chihuahua-Kostuem zwaengen, japanische Haustiere sind in der Regel naemlich nicht besonders gross.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-1833759976170456494?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/1833759976170456494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=1833759976170456494' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/1833759976170456494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/1833759976170456494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2007/01/invasion-der-aliens.html' title='Invasion der Aliens'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-6967769721710083570</id><published>2006-12-27T19:43:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T20:14:17.742+09:00</updated><title type='text'>Fotos</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4789.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4789.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe nun begonnen, Fotos hochzuladen. Diese sind hinterlegt bei &lt;a href="http://www.photobucket.com"&gt;www.photobucket.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Name des Albums is sebasschmidt (Einfach sebasschmidt bei "Search Images" eingeben). &lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4772.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4772.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Allerdings glaube ich nicht, dass ich Informationen zu den Bildern hinterlegen kann, also werde ich sie demnaechst dann wohl in meinem blog beschreiben. Erstmal viel Spass damit.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4804.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4804.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-6967769721710083570?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/6967769721710083570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=6967769721710083570' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/6967769721710083570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/6967769721710083570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/12/fotos.html' title='Fotos'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-116494927629986746</id><published>2006-12-01T13:55:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T20:12:59.628+09:00</updated><title type='text'>Von Fischfilets und Licherketten</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5131.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5131.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Japaner moegen Geschenke, und werden nicht müde, nach neuen Gelegenheiten und Rechtfertigungen des Beschenkens zu suchen. In der Geschenk-Anlass-Hitliste gibt es allerdings klare Favoriten und Verlierer. Wer es beispielsweise wagt, Urlaub zu nehmen und der Arbeit fernbleibt und damit natürlich der – in Japan primär wichtigen – Gruppe seiner Kollegen Umstände und Mehrarbeit verursacht, hat dies wieder gut zu machen – auf dem guten alten materiellen Wege, was gute Planung erfordert. Dem inländischen Reisenden wird es noch einigermaßen leicht gemacht, gibt es doch an den Hauptbahnhöfen Souvenir-Shops, die Spezialitäten aus allen Ecken des Landes verkaufen. Hier kann jeder bequem nach der Rückkehr auf dem Nachhauseweg noch schnell die berühmten eingelegten Gurken des Nordens erstehen und rituell am nächsten Morgen den von Überstunden ausgemergelten Kollegen überreichen. Verpflichtungen dieser Art werden teils als derartige Belastung empfunden, dass Geschichten die Runde machen von „Heimlich-Urlaubern“, oder solchen, die familiäre Verpflichtungen vortäuschen, um dem Gurkeneinkauf zu entgehen. Aber die nächste Geschenkerunde kommt bestimmt. Neben diesen omiyage (Souvenirs) ist derzeit – jahreszeitlich bedingt – oseibo (Jahresende-Geschenkaustausch) ganz groß im Rennen. Kaufhäuser drucken ganze Kataloge zu diesem Anlass, und die Schaufenster wimmeln nur so von feinstem Lachs, belgischer Schokolade, deutscher Wurst, japanischer Wurst mit deutschen Auszeichnungen, italienischem Gebäck, deutschen Bierkisten, Hummern, Austern, halben Schweinen, ganzen Rindern, Weinbergen, Käsereien, usw. usf. Also durchaus paradiesische Zustände. Glücklicherweise ist alles fein säuberlich mit Preisschildern versehen, was dann auch meine Versuchung von der Größe deutscher Eichen auf die von bonsai-Chrysanthemen zurückstutzt. Und da das Ende des Jahres ja auch schon in vollem Gange ist, klingeln die Kassen und die Kunden kaufen sich schonmal warm für Silvester. Dann nämlich beherrschen mehrstöckige Bambuskisten gefüllt mit allerlei feinen Sachen, sog. osechi das Geschehen. Für Silvester hat sich die japanische (Konsum)Gesellschaft nämlich etwas besonders nettes einfallen lassen. Üblicherweise ist es zu Feiertagen Pflicht und Kür fuer die Mutter des Hauses, die Küche rotieren zu lassen. Da dies aber den Kaufrausch nicht ausreichend animiert, hat man sich überlegt, die Hausfrau zu entlasten, und die Küche kalt zu lassen. Gegessen muss natürlich trotzdem werden, doch wo kommt das Essen her? Natürlich aus mehrstöckigen, nett lackierten Bambuskisten. Und die wollen erstmal gekauft werden. Für mich als unwissenden Ausländer lassen sich einige wenige Kriterien bei der Bestimmung des Preises feststellen. 1) Das Alter des Chefkochs des herstellenden Betriebs, 2) die Nähe zu traditioneller Architektur des Hauptquartiers des Betriebs (je mehr zen-Optik, desto besser), 3) die Lackierung der Schachtel, 4) wahrscheinlich und hoffentlich die Qualität des verarbeiteten Fischs, 5) womöglich die Stern-Konstellation am Tag der Herstellung. Man weiß es nicht. Fakt ist, dass der Gourmet sich einen 20cm hohen und 20cm Durchmesser messenden Turm aus geräucherten, gekochten, getrockneten und gebratenen Meerestieren schlappe 1400 Euro kosten lassen kann (rund 206.000 Yen). Na dann mal guten Appetit. Eher würde ich mir aus gehechselten Geldscheinen Porridge kochen.&lt;br /&gt;Außerdem kann das Essen auch sonst nichts, außer natürlich gegessen werden. Keine Melodien und tanzenden Ballerinas beim Öffnen, keine lebenslange Garantie – oder vielleicht doch, aber nur auf Gretenschäden? Oder vielleicht ist es gedacht als eine fiese Attacke auf die Psyche der armen Mutter: „Natürlich hätten wir von dem Geld auch den neuesten Hightech-Gasherd kaufen können, oder zehn Tage Beauty-Farm, oder ein Luxus-Wochenende in Nagano zum Skilaufen, oder einen Flug nach Frankreich, aber nein, wir dachten zwei Kilo Fisch wären eine viel bessere Entlastung für dich, Mutter. Im übrigen kannst du gleich mal Feuer auf dem Herd machen, die Schachteln sind nämlich fast leer, genauso wie unsere Mägen. Fröhliches neues Jahr!“&lt;br /&gt;Am anderen Ende der Skala gibt es natürlich auch Möglichkeiten des Geschenkerwerbs für den kleinen Geldbeutel, besonders die oseibo-Kataloge sind nicht arm daran. Eine Flasche Veuve Clicquot mit zwei Gläsern für 36 Euro scheint vernünftig und ist stilvoll genug für ein nettes Geschenk. Oder eine Flasche Rotwein mit zwei Stücken Käse, oder feinste  Reiscracker, oder oder oder… Dosenfrüchte? Jawohl, ich traue meinen Augen kaum, neun Dosen Del Monte-Dosenfrüchte, dreimal Ananas, zweimal Pfirisch, zweimal Mandarine und zweimal Frucht-Cocktail, in einem grünen Pappkarton für 25 Euro. Außer in diesem exquisiten Geschenkarrangement gibt es die in jedem Supermarkt. Natürlich würde niemand normalerweise neun Dosen auf einmal kaufen, bei mindestens 500 Gramm pro Stück kommen wir auf gut fünf Kilo Gewicht, viel Spaß damit im Zug für zweineinhalb Stunden, viermal umsteigen inklusive. Es scheint also, das Geschenke auch die Form drakonischer Strafmaßnahmen annehmen können: „Erwarte ja nie wieder ein Geschenk von mir, das nächste Mal gibt es italienischen Marmor, oder feinsten deutschen Backstein!“&lt;br /&gt;Vielleicht mögen Japaner Geschenke also viel weniger als ich zuerst dachte, und vielleicht werden deshalb aus dem Westen importierte Geschenkrituale so herzlich willkommen geheißen, erfordern sie doch nur die Beschenkung der Menschen, die einem persönlich nahe stehen. Valentinstag und Weihnachten stehen da an erster Stelle. Japan ist da auch mal wieder ein echter Vorreiter, Weihnachten ist bereits dort angekommen, wohin es im Westen wohl noch ein paar Jahre braucht: „Religion adé, Kommerz olè“.&lt;br /&gt;In den Städten winken endlos die Weihnachstmänner von Riesenleinwänden und Geschäfte gleichen immer mehr einem Dschungel aus Plastik, Glitzer und Lametta. Verkäufer verkaufen nicht mehr, sondern sind primär damit beschäftigt, denen zu helfen, die sich nicht selbst aus der Lichterketten-Umklammerung befreien können...&lt;br /&gt;Ich uebertreibe natuerlich mal wieder masslos, aber was soll ich sagen, ich find es super.&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit verhalte ich mich ruhig und versuche, Geschenkattacken und –verpflichtungen zu entgehen.&lt;br /&gt;Hoch lebe die Konsumgesellschaft!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-116494927629986746?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/116494927629986746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=116494927629986746' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116494927629986746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116494927629986746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/12/von-fischfilets-und-licherketten.html' title='Von Fischfilets und Licherketten'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-116409038175163001</id><published>2006-11-21T15:25:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T20:14:51.835+09:00</updated><title type='text'>Hoch lebe die Universitaet!</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4992.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4992.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum Glueck hattte ich mir von Anfang an gar nicht erst vorgenommen, chronologisch dichte Berichte in diesen Blog zu schreiben. Das haette ich dann wohl spaetestens jetzt versaut. Im uebrigen wuerde es ja auch niemanden interessieren. “Heute habe ich bemerkt, dass ich waehrend meines gestrigen Einkaufs – siehe Blog-Eintrag von gestern – vergessen habe, Geschirrspuelmittel und Orangensaft zu kaufen. Das hat mich ziemlich nachdenklich gestimmt.”&lt;br /&gt;Wer schonmal einen solchen Blog gelesen hat, wird mir wohl zustimmen, dass es manchmal einfach besser ist, nichts zu schreiben. Davon abgesehen passt mir das natuerlich viel besser in den Kram, schliesslich bin ich ja derjenige, der nichts geschrieben hat…&lt;br /&gt;Apropos nichts geschrieben: Wer mir Emails geschrieben hat und auf eine Antwort wartet, den bitte ich um Geduld, ich antworte jedem, immer schoen der Reihe nach. Derzeit habe ich sehr wenig Moeglichkeit, mich im Computerraum aufzuhalten, da jede freie Minute mit Orchesterproben gefuellt ist, am 2. Dezemeber ist das naechste Konzert, danach wird es vielleicht etwas besser.&lt;br /&gt;Dabei faellt mir ein: Im letzten Eintrag habe ich mein Orchesterleben bereits beilaeufig erwaehnt, aber – man glaubt es kaum – es gibt wieder Neues. Anfang November fand besagtes Schulfestival statt und voellig erwartet uebertraf es mal wieder meine schlimmsten, dem verwoehnten Deutschland entsprungenen Befuerchtungen. Donnerstag: 9.00-15.00 Aufbau, 15.30-20.30 Probe. Freitag: 9.30-17.00 pausenloses Musizieren in rotierenden Ensembles, 17.00-19.00: Vorbereitung fuer Samstag. Samstag: 9.30-17.00 Musizieren, 17.00-18.00 Offizielles Geschenkueberreichen der jungen kohai (niedrige Semester) an ihre senpai (hoehere Semester). 19.00-22.00 Party im Izakaya (jap. Bar) mit nomihoudai und tabehoudai (all you can eat and drink). Sonntag: 9.30-14.00 Aufraeumen. 14.01 Feststellung des klinischen Todes durch Erschoepfung.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5106.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5106.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Waehrend der Festzeiten waren wir natuerlich nicht die einzigen Aktiven, sondern alle Clubs hatten etwas vorbereitet, in erster Linie traditionelle Gerichte, schliesslich ging es ja darum, Geld zu verdienen. Ausserdem gab es eine grosse Buehne mit ueber 40 Nachwuchs-Rockbands, die zum ueberwiegenden Teil erschreckend gut waren.&lt;br /&gt;Die Schwierigkeit des Geldverdienens an besagten Tagen ergab sich uebrigens daraus, dass Clubmitglieder vor allem versucht haben, anderen Clubmitgliedern etwas zu verkaufen. An neutralem Publikum war die Aktion doch relativ arm, und diejenigen Studenten, die nicht involviert waren, haben wohl eher vier freie Tage genutzt, um vier frei Tage zu haben… und wohlwollend darauf verzichtet, den zweistuendigen Schulweg auf sich zu nehmen, um gebratene Nudeln und gedampfte Reisbaelle zu essen. Versagen kann man es ihnen kaum. Im uebrigen waren wir auch kaum davon betroffen, unsere Einnahmen erreichten astronomische Hoehen. Verhaeltnismaessig jedenfalls. Die Zeit verging natuerlich auch wie im Fluge, denn wenn ich nicht selbst eins meiner sechs Stuecke gespielt habe, von denen mir drei an besagtem Donnerstag in die Hand gedrueckt wurden, war ich damit beschaeftigt, vor der Tuer mit meiner engelsgleichen, exotischen Stimme Besucher zu beschallen und zu einem Besuch in unserem Musikcafe zu bewegen. Besonders aeltere Damen waren hoch erfreut und quittierten mein Marktgeschreie mit leichter Verbeugung und konnichiha (Guten Tag) – vermutlich nur als Test, ob ich denn ueberhaupt Japanisch sprechen kann, oder nur so tue.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5074.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_5074.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Selbstverstaendlich tue ich nur so, aber fuer konnichiha hat es dann doch noch gereicht, und so habe ich sie scharenweise mit geheucheltem Japanisch zu Kaffee und Kuchen gelockt. Nicht ganz gleich dem Rattenfaenger von Hameln. Das mit der Floete stimmt ja noch, aber soweit ich weiss ist zumindest niemand ersoffen. Waere auch gar nicht moeglich gewesen, dafuer waren naemlich die Kaffeetassen viel zu klein – deswegen ja auch die astronomischen Einnahmen…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-116409038175163001?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/116409038175163001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=116409038175163001' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116409038175163001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116409038175163001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/11/hoch-lebe-die-universitaet.html' title='Hoch lebe die Universitaet!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-116182352908150808</id><published>2006-10-26T09:43:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T20:01:07.269+09:00</updated><title type='text'>In der Freizeit steht der Spaß an erster Stelle</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4896.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4896.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene Wege, als ausländischer Student Japaner an der Uni kennenzulernen. Entweder man nickt sympathisch, lächelt leicht und geht auf Leute zu, die meistens sofort wie versteinert stehenbleiben. Natürlich ist das ein bisschen gemein, zumal vorsichtshalber niemand davon ausgeht, dass man Japanisch spricht, sei es auch nur, um beim ersten korrekt konstruierten Satz Lobeshymnen zu singen. Und es sprechen ja nicht alle Studenten Englisch, auch wenn fast alle es sechs oder sieben Jahre lang in der Schule gelernt haben. Eigentlich stimmt das so aber auch nicht, denn was die meisten lernen, ist Englisch lesen und auf Japanisch übersetzen. Und das wars auch schon. Grammatik und jegliche Form von Sprechpraxis bleiben dabei meist auf der Strecke. Auf die Frage, wie lange man denn schon Englisch lerne, antworten die meisten Studenten: Seit sieben Jahren, aber mit Sprechen erst seit zwei Jahren. Klingt für mich nach Lateinunterricht in Deutschland, tote Sprachen spricht man schließlich nicht.&lt;br /&gt;Für den Durchschnittsausländer wie mich ist das dennoch praktisch, denn wenn ich mal ein Wort auf Japanisch nicht weiß (und ich kann nicht behaupten, dass das gerade selten der Fall ist), sage ich es auf Englisch, was dann auch umgehend mit verständigem Nicken begrüßt wird.&lt;br /&gt;Im Gespräch mit Englisch-Studenten hat man meist schneller einen neuen Eintrag im Handy-Telefonbuch als man bis drei zählen kann. Geschichts-Studenten hingegen ergreifen in der Regel möglichst schnell die Flucht, sich für ihr schlechtes Englisch entschuldigend, obwohl die Unterhaltung ja in meinem gebrochenen Japanisch stattgefunden hat.&lt;br /&gt;Das ist nun, wie angedeutet, eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Eine andere ist, sich an einen Ort zu begeben, an dem sich Studenten mit ähnlichen Interessen in gemütlicher Atmosphäre treffen, um genau diesen Interessen nachzugehen – in den sogenannten Clubs. Dies sind Gruppen, die sich kulturellen oder athletischen Disziplinen widmen, diese aktiv ausüben und von Studenten geleitet werden. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt benötigt, und das Angebot ist reichhaltig: Von Aikido bis Teezeremonie, über Windsurfing, Bogenschießen, Kendo, Modern Jazz, Ikebana (Blumenarrangement) und Bibellesen ist alles dabei. Entsprechend erfasste mich auch die Begeisterung bei Durchblättern des Club-Verzeichnisses. Und verließ mich auch gleich wieder beim Anblick der Trainingszeiten. Gerade sollte meine Judo-Karriere beginnen, da musste ich doch realistisch eingestehen, dass montags bis freitags 18-20 Uhr und samstags von 13 bis 16 Uhr etwas viel erschien. Zumal ich ja auch 32 Wochenstunden Uni-Klassen habe und täglich bis in die Nacht versuche, meine Hausaufgaben wenigstens bis zur Hälfte zu erledigen. Einziger Wermutstropfen: Judo ist schon unter den Ausnahmen, die meisten Clubs treffen sich nur fünfmal pro Woche. Juhuu.&lt;br /&gt;Also habe ich mir was neues überlegt, und bin mit Bryan, der Schlagzeug in Washington studiert, ins Musikgebäude gegangen, um Informationen über Übungsräume einzuholen, denn dann könnte ich ja wenigstens ein bisschen Flöte spielen, was ja aus Gründen der Bausubstanz in meinem Apartment wohl eher hasserfüllte Gesichter meiner Nachbarn herbeizaubern würde. Wir haben also Bryan ein Klavier gefunden, und auf die Frage, ob ich eine Flöte leihen könnte, sagte man mir, dass ich dafür dem Orchester-Club beitreten müsste, dort könnte man mir ein Instrument geben. Orchester-Club? Erneute Begeisterung, jedoch diesmal von Beginn an etwas gedämpft, denn im Orchester flöten ist ja schön, aber zwölf Stunden pro Woche...? Die Dame am Empfang wusste nichts genaueres, bat mich aber, die darauffolgende Woche wiederzukommen, sie würde sich in der Zwischenzeit erkundigen. Gesagt, getan, pünktlich am Freitag der Folgewoche war ich an gleicher Stelle und war sogleich schlauer als zuvor: dienstags und donnerstags, 18 Uhr. Das klang doch vielversprechend, da menschlich.&lt;br /&gt;Als nächstes war dann zur Abwechslung mal nicht ich mit Begeisterung erfüllt, sondern die Leiter des Clubs, als wir einige Tage später unserer Interesse bekundeten. Ich war auch erstmal vorsichtig, „habe seit vielen Jahren keinen Unterricht gehabt“... „habe in den letzten zwei Jahren auch nicht besonders viel gespielt...vielleicht ist das doch etwas zu schwer, gleich im Orchester und so...“&lt;br /&gt;Was ich denn nun denken würde, fragte man mich, es ginge ja schließlich nicht darum, irrsinnige Musik zu produzieren, sondern nur um den Spaß bei der Sache, man genießt das gemeinsame Musizieren usw usf. Ich könnte natürlich auch ein anderes Instrument spielen, wenn ich interessiert bin, die Uni besitzt genug davon. Ja klar! Cello, bitte, und Klarinette, dachte ich mir. Ich könnte das schließlich mal schnell lernen. Der Haken bei der Sache: Das nächste Konzert findet am 2. Dezember und unter anderem stehen Beethovens Siebente und Brahms Tragische Ouvertüre auf dem Programm. Mmmh...&lt;br /&gt;Sechs Wochen von meinem ersten Gehversuch mit dem Cello bis Beethovens tadatatam?&lt;br /&gt;Folgendes stellt sich heraus: Japaner haben eine andere Vorstellung von Spaß. Ich behaupte, dass ein Orchester in Deutschland, das nur so zum Spaß spielt, Stücke wählen würde, die man mal eben vom Blatt spielt und für die man sein Instrument nicht notwendigerweise außerhalb der Probenzeiten berühren muss. In Japan jedoch ist mal wieder alles anders. Hier heißt Spaß beim Musizieren 12 Stunden in der Woche Tonleitern und Beethovens Sextolen in der dritten Oktave bei 160 Schlägen pro Minute spielen. Natürlich schön entspannt. Spaß scheint auch vor allem durch die völlige Hingabe und Konzentration auf eine Sache zu entstehen, so lange bis Beethoven und Brahms in meinen Träumen gemeinsam Kuchen backen und bei mir im Unterricht sitzen und nach dem japanischen Ausdruck für „Verlust der Sprachfähigkeit durch exzessives Musizieren“ fragen.&lt;br /&gt;Unter diesen Umständen schien es nicht der logischste Entschluss zu sein, Orchestermitglied zu werden, aber wann hat jemals Vernunft mein Handeln bestimmt?&lt;br /&gt;Die gute Nachricht ist: Für das Dezember-Konzert waren bereits alle Flöten-Stimmen besetzt (der Etikette angemessen, habe ich diese Nachricht freilich mit Bedauern, aber unterwürfiger Akzeptanz, und innerlichen Freudentänzen aufgenommen). Die schlechte Nachricht ist: Am dritten und vierten November ist Gakuen Matsuri (Schulfest), wo einen ganzen Tag lang verschiedene Ensembles des Orchesters einzelne Stücke spielen. Das ist natürlich gar nicht schlecht, sondern gar herrlich. Jedoch: Ich bin in Abwesenheit zum Mitglied der Big Band erkohren worden und spiele angeblich nächsten Freitag zwei Stücke, von denen ich die Noten vor zwei Tagen erhalten habe und die schneller und höher sind, als alles was ich jemals gespielt habe. Bei der ersten Probe habe ich also stumm gespielt und wild mit den Fingern geklappert, wie man das von mir erwartet hat, ist ja schließlich alles nur zum Spaß. Beim Hören von Chiyuki, die auch die erste Stimme spielt, kamen mir dann doch innerlich die Tränen. Zumindest weiß ich nun, wie es sich anhören soll. Die japanische Standardreaktion auf die Erwähnung der eigenen, an Wahnsinn grenzenden Verzweiflung angesichts der eigenen Unfähigkeit ist natürlich „Ganbatte“ (durchhalten!). Schön und gut, nur leider heißt „durchhalten“ in diesem Kontext nicht Flötenspiel-Imitation bis zum Ende des Konzertes, sondern fehlerfreies Spiel bis zum Ende des jeweiligen Stückes. Morgen ist wieder Probe, und irgendwie bedaure ich nicht, dass ich keine Baldrian-Tropfen in meiner Reiseapotheke habe. Aber was rede ich nur, ist ja alles nur zum Spaß... ich lege mich jetzt besser mal schlafen, bekomme schon wieder Herzrasen vor lauter Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-116182352908150808?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/116182352908150808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=116182352908150808' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116182352908150808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116182352908150808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/10/in-der-freizeit-steht-der-spa-erster.html' title='In der Freizeit steht der Spaß an erster Stelle'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-116046125721584270</id><published>2006-10-10T15:20:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T19:59:55.785+09:00</updated><title type='text'>Sprachlos</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4721.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4721.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gibt es einen Ausdruck für so etwas wie eine „Lügesucht“? D.h., eigentlich ist es keine Lügesucht, unter der ich leide, sondern vielmehr Lügezwang, der erwächst aus einseitiger Sprachlosigkeit und der Rhetorik der japanischen Sprachgemeinschaft, die außer Japan vielleicht noch Düsseldorf einschließt. (An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an die Immermannstraße). Mit Sprachlosigkeit meine ich, dass ich mich selbst dafür bewundere, mit welcher Eloquenz ich es bereits schaffe, auch die abenteuerlichsten Fragen auf Japanisch zu formulieren. Etwa: „Wenn ich mein Fahrrad bei der Polizei registriere, und dann gestohlen melde – was passiert mit demjenigen, der es fahrend gefasst wird?“ Die Antwort ist: Ich habe keine Ahnung, was die Antwort ist. Und das meine ich mit &lt;em&gt;einseitiger&lt;/em&gt; Sprachlosigkeit. Die ersten und letzten Worte eines Satzes schaffen meine Ohren meist noch zu dekodieren, was ausreicht, um eine genrelle Stimmungsanalyse des Gesprächspartners durchzuführen, aber der Teil des Satzes, der bestimmt ist, mir die entscheidenden Informationen zu vermitteln, versinkt in einem Sumpf kryptischer Laute. Das ist die eine Seite der Sprachlosigkeitsmedaille. Die andere hat damit zu tun, das ich mich oft nicht traue, nachzufragen. Das beruht darauf, dass ich einerseits Menschen, die ich anspreche, ja ohnehin schon genug ihrer Zeit raube, und außerdem neigen Japaner dazu, sich unwohl zu fühlen, wenn sie merken, dass ich nur schlecht folgen kann, sie selbst aber nicht gut genug Englisch können, um mir zu antworten. Dann fangen sie an, sich dafür zu entschuldigen und frenetisch zu verbeugen, und wir gehen letztendlich auseinander mit dem Gefühl meinerseits, dass ich gerade mal wieder den Tag einer bis dahin glücklichen Person auf ignoranteste Art atomisiert habe. Nach einer kurzen Feldforschungsphase in verschiedenen öffentlichen Stellen und Büros habe ich mir daraufhin die Fähigkeit angeeignet, so zu tun, als verstünde ich jedes einzelne Wort Japanisch noch bis in die kleinste, verschluckte Silbe am Satzende. Häufiges Nicken, gekoppelt mit „hai“(ja), „soo desu ka“ (achso?) und dem obligatorischen „wakarimashita“(ich habe verstanden) am Ende führen zu fortan sozial verträglichen Konversationen von solcher Authentizität, dass ich manchmal ganz vergesse, dass ich gar nichts verstehe. Ich gehe dann glücklich und beschwingt meines Weges und fühle mich interkulturell kompetent. Nur bei Wegbeschreibungen bin ich vorsichtig: Natürlich warte ich erst ab, bis mein Lügenzwang-Opfer außer Sichtweite ist, damit er oder sie nicht sehen kann, dass ich in die falsche Richtung laufe und sich Vorwürfe macht, eine schlechte Beschreibung gegeben zu haben. Das dürfte natürlich eigentlich nicht vorkommen, da Gesten innerhalb von Wegbeschreibungen ja doch ziemlich universell funktionieren. Zumindest schließe ich aus, dass ein geradeaus ausgestreckter Arm heißen könnte „Egal was sie tun, gehen sie auf keinen Fall geradeaus.“ – „Hai, wakarimashita“, sagte er und lief geradewegs ins Verderben... Soweit sollte es doch nicht kommen, außerdem bin ich ja schlau genug, für Wegbeschreibungen Leute anzusprechen, die mindestens eine Hand frei haben.&lt;br /&gt;Einen gewissen Vorteil hat meine Inkompetenz aber auch: Zum ersten Mal realisiere ich, wie viel unwichtige Informationen wir uns den ganzen Tag anhören. Als ich zum Beispiel im Rathaus meine „Alien Registration Card“ (die heißt wirklich so, ich bin offiziell ein Alien) beantragt habe, die Ausländer zu jeder Zeit bei sich tragen müssen, hat der zuständige Sachbearbeiter für ungefähr sechs Minuten gar nicht mehr aufgehört zu reden. Ich habe nickend und hai sagend dagesessen und vor mich hinüberlegt, was er wohl noch wichtiges sagen könnte, außer dem Abholdatum für die Karte und der Tatsache, dass ich sie immer mit mir tragen muss – was im übrigen beides in Englisch auf der Durchschrift des Antragsformulares steht. Außerdem habe ich mich gefragt, ob ich auf dem Nachhauseweg wohl an meinem Standard Ramen-Restaurant essen soll oder doch noch was einkaufe, und ob die abschraubbaren Kappen meiner Zimt und Zuckerfläschchen wohl in den gelben Sack für brennbaren, oder den grünen Sack für nicht brennbaren Müll gehören. Das wiederum führte zu dem Entschluss, doch mal wieder Milchreis zu essen. Es lebt sich schon irgendwie leicht, wenn man unbewusst weiß, dass man die wirklich wichtigen Dinge wohl schon irgendwie mitbekommen wird, aber mit dem ganzen Rest gar nicht weiter belastet wird. Meine Wasserrechnung zum Beispiel. Der Betrag steht fein säuberlich in arabischen Zahlen am Ende, und auf welcher Grundlage dieser errechnet wurde? Nun ja... wird schon stimmen, schließlich bin ich in Japan, und außerdem: Meine Beschwerde würde auch nicht besonders weit gehen: „Da stimmt was nicht mit meiner Wasserechnung, ich glaube, Sie haben mir zuviel berechnet.“ „Ah, chotto matte kudasai (Einen Moment bitte). Iuhsdfvguibhaegozaimasu. ouafahgudrhngbodihagkudasai.kusghaeurhuerbitadakemasenka.uhigveoruvhboighedesu.“ „Hai, wakarimashita. Arigatoo gozaimasu (Vielen Dank).“ Dann würde ich leicht verbeugen, umdrehen und gehen, nach Hause fahren und ausgiebig heiß duschen, da ich ja eh nur ein Wurm in den Händen der Wasserwerke bin und es alles nichts ändert.&lt;br /&gt;Nach Hause fahre ich übrigens mit meinem günstig erstandenen Damenfahrrad mit praktischem Einkaufskorb, dass natürlich auch bei der Polizei registriert ist. In Wirklichkeit war die ganze Fahrradnummer nämlich nur ein Aufhänger für diese Episode. Ausländische Fahrraddiebe kommen nämlich zuerst einmal in die Zelle des örtlichen Polizeiamtes und werden bei ungünstiger Beweislage ausgewiesen und dürfen für immer auf Wiedersehen zu Japan sagen. Und nur, weil ein Fahrrad drei Wochen unangeschlossen an der Straße steht, heißt das noch lange nicht, dass es niemandem gehört, viele Räder hier haben gar keine Schlösser.Darauf hatte man uns aber auch schon am ersten Tag an der Uni hingewiesen – auf Englisch. Wakarimashita. Ganz ohne Lügen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-116046125721584270?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/116046125721584270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=116046125721584270' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116046125721584270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/116046125721584270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/10/sprachlos.html' title='Sprachlos'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-115976349367528139</id><published>2006-10-02T13:31:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T19:58:09.093+09:00</updated><title type='text'>Wo es hoch geht, geht es auch runter.</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4791.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4791.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tokyo ist ja eine große Stadt. London auch. Und Mexico City. In London verläuft man sich aber nicht so leicht, aus mehreren Gründen: 1) es gibt Straßennamen, 2) zwischendurch findet man immer wieder historische Gebäude, die auf den Touristen-Stadtplänen wie kleine 3D-Modelle ihrer selbst gedruckt sind, 3) man bewegt sich überwiegend oberirdisch und kann so zumindest raten, wo man wohl ist. Mehr fällt mir gerade nicht ein. Punkt 2) kann man natürlich nur eingeschränkt gelten lassen, schließlich können ja die Japaner nichts dafür, dass Tokyo 1923 von einem Erdebeben fast völlig zerstört wurde. In den folgenden sieben Jahren entstanden 200.000 neue Gebäude, (leider) überwiegend nach westlichem Vorbild. Ich wiederhole das nochmal: In sieben Jahren entstanden 200.000 Gebäude. Das sind über 75 Gebäude pro Tag, 7 Jahre lang. Muss ich daran erinnern, dass vor gar nicht langer Zeit viele Leute völlig aus dem Häuschen waren, weil Berlin als die größte Baustelle der Welt galt? Natürlich nur im Einzugsgebiet deutscher Tageszeitungen, sonst hätte das wohl jemand berichtigt.&lt;br /&gt;Dass es in Japan keine Straßennamen gibt, ist mittlerweile wohl auch hinreichend bekannt, also schnell zu Punkt drei, meinem persönlichen Lieblingspunkt.&lt;br /&gt;Wie gesagt, ich war mit Alan, Brian und Emily, die mit mir hier studieren, unterwegs, und nach der Schreinbesichtigung wollten wir noch was essen (haben wir auch) und dann noch zu Kinokuniya, dem berühmten tausendgeschossigen Buchladen, der eine ganze Etage voller ausländischer Bücher hat (Wie viele Geschosse es genau sind, weiß ich nicht mehr, aber ich glaube acht). Und Zeitschriften – der Spiegel kostet 13 Euro. Schade. Wir wussten jedenfalls noch, dass Kinokuniya ziemlich nah beim einem der Ausgänge vom Bahnhof Shinjuku sein soll. Einer der Ausgänge heißt einer von tausendmillionen Ausgängen, die unterirdisch miteinander verbunden sind. Wir kamen uns eher vor wie der Minotaurus im Dädalus’schen Labyrinth. Nachdem wir eine Dreiviertelstunde im Kreis gelaufen sind durch endlose Gänge mit Geschäften und Schnellrestaurants, habe ich unbewusst nach Schildern Ausschau gehalten wie „NARITA AIRPORT – 85km“, oder OSAKA, 500km, PLEASE KEEP LEFT“.&lt;br /&gt;Übrigens sind die Japaner viel konsequenter mit ihrem Linksverkehr als die Briten. In England, etwa, läuft man zwar auch links, auf Rolltreppen steht man aber rechts. Mmmh. Logisch... Nicht so bei den Japanern, natürlich ist hier die linke Rolltreppenseite die langsamere, ergo, die, auf der man steht. Problematisch wird es erst, wenn man versucht, rechts zu überholen, denn alles was nicht als Auffangbecken für Menschenmassen dient, ist ja grundsätzlich klein und schmal. So auch Rolltreppen.&lt;br /&gt;„Hey, sind wir am dem Nudelladen nicht schon vorbeigekommen?“ „Nein, das war nur die gleiche Kette, die haben vier Filialen oder so im Bahnhof.“ Na klar, wie in Hannover, viermal Gosch, viermal Burger King, viermal Telekom... d.h., der Telekom wäre das schon zuzutrauen, sind ja immer verschiedene Sachbearbeiter für jeden Quadratmeter in Deutschland, immer alles schön dezentral. Deswegen liefs auch so gut mit der Aktie.&lt;br /&gt;Erschwerend kam nun hinzu, dass es in japanischen Bahnhöfen ungefähr so viele Karten wie Mülleimer gibt. Einen für jeden millionsten Reisenden pro Tag – das macht zwar vermutlich immer noch hunderttausend, aber Shinjuku ist ja groß, wie erwähnt. Wir haben dann auch immer wieder mal Karten gefunden. Aber erst nach der fünften habe ich das fiese Verwirrungssystem durchschaut: die Karten rotieren nämlich stetig. Ist ja auch langweilig, immer Norden oben. „Lass mal was neues machen, Norden ist jetzt mal unten links. Yeah, das rockt!“ Ich muss ja zugeben, witzig ist es doch schon, vier ausländische Studenten mit giraffenartig verrenkten Köpfen in einer U-Bahn-Station, todesmutig im Menschenstrom ausharrend, der völligen Erschöpfung ziemlich nahe.Zum Glück gibt es ja noch die Technologie, mit Handys kann man hier nämlich nicht nur Zugtickets kaufen und Fernsehgucken, sondern auch telefonieren und via GPS den eigenen Standort ermitteln. Dann muss man nur noch die in einem Barcode verschlüsselte Adresse des Zielortes mit der Handykamera abscannen und schon sieht man sich als kleinen Stern auf einer Landkarte auf dem Handydisplay, von dem aus eine Schnur den Weg weist, auf alle McDonald’s, Polizeiboxen und Krankenhäuser unterwegs hinweisend. So haben wir dann auch Kinokuniya gefunden, nur um festzustellen, dass die Entfernung zum Zielort noch genau 45 Meter betrug. War also gar nicht so kompliziert. Komplizierter war es, auf dem Rückweg durch Shinjuku wieder die richtige Linie zu finden. Ist uns dann auch geglückt. An dem Abend sind wir alle ziemlich früh eingeschlafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-115976349367528139?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/115976349367528139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=115976349367528139' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976349367528139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976349367528139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/10/wo-es-hoch-geht-geht-es-auch-runter.html' title='Wo es hoch geht, geht es auch runter.'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-115976346307364418</id><published>2006-10-02T13:30:00.000+09:00</published><updated>2006-12-27T19:55:37.821+09:00</updated><title type='text'>Was ist eigentlich Perfektion?</title><content type='html'>&lt;a href="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4652.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i137.photobucket.com/albums/q204/sebasschmidt/IMG_4652.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich war in Tokyo. Das heißt: offiziell wohne ich ja in Tokyo. Steht so zumindest in meiner Adresse. Ich war also in der Innenstadt. Genauer gesagt: ich habe mich mit Alan, Brian und Emily in Shinjuku verlaufen. Das war aber später. Erstmal waren wir in Harajuku und haben kospure- angeguckt. Das steht für cosplay, was wiederum für costume play steht und bedeutet, dass sich Manga- und Animefans so anziehen wie ihre Lieblingscharaktere. Dank der sensiblen und vorurteilsfreien Medienberichterstattung in Deutschland denkt man dort ja weithin, dass eigentlich alle Japaner in abgefahrenen Comic-Klamotten rumlaufen. Oder wie die Geisha in dem Film. Und dabei essen sie den ganzen Tag rohen Fisch. Ich sage da erstmal nichts zu.&lt;br /&gt;...(Leere)...&lt;br /&gt;So. Nichts gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibts auch gar nichts zu zu sagen. Stimmt nämlich nicht. Ich kann ja auch nichts sagen zu Deutschland als ehemaligem Mitglied der Sovjetunion, Deutschland war ja nie in der Sovjetunion. Glaube ich zumindest. Aber genug meiner Weisheiten und zurück nach Harajuku, das ist gleich neben Shinjuku und dort treffen sich die cosplayer sonntags. Außerdem ist dort der der Yoyogi-Park und in ihm der Meiji-Jingu-Schrein, den man, wie alle Schreine, erst betritt, nachdem man sich am Brunnen vor dem Tore die Hände und den Mund gewaschen hat. Haben wir gemacht und sind dann rein. Da wurde mächtig viel geheiratet an dem Tag. An jeder Ecke eine Gesellschaft, die unbewegt ausharren musste für die Schar von Fotografen und Arrangeuren, die in Detailarbeit jede Falte im Kimono richtig gelegt haben. Ist vermutlich fast wie Modellsitzen für einen Holzschnitt, ziemlich langwierig. Einige Touristen haben wohl auch gedacht, das es sich um Hochzeitsgesellschaftsfiguren aus Pappmarche wie in einem open-air Museum handelte.&lt;br /&gt;Folgende Situation: Ein russisches Pärchen nähert sich der beschriebenen Hochzeitsgesellschaft, wohlgemerkt den dazugehörigen roten Teppich benutzend. Hände in den Hüften, betrachten sie das Geschehen eher emotionslos. Sie sprechen kurz, dann positioniert sie sich etwa zehn Meter von der Pappmarche-Familie, die durch energisches Haarnadelstecken der visuellen Perfektion noch näher gebracht wird.&lt;br /&gt;Er spricht: „Hier steht Mascha vor einer traditionellen japanischen Hochzeitsgesellschaft.“&lt;br /&gt;Das behaupte ich jetzt natürlich nur, ich verstehe ja gar kein Russisch, „Mascha“ habe ich aber gehört.&lt;br /&gt;Dann hat er nichts mehr gesagt und irgendwann nur noch die Kamera gegen eine Digicam getauscht. Dann hat er auch die Digicam eingepackt,  und sie haben noch die Situation ausgenutzt (wann steht man schon mal auf einem echten roten Teppich?) und eine Tokyo-Karte ausgiebig studiert, mit lebhafter Diskussion.&lt;br /&gt;Hier ist noch mein Vorschlag für die Videomoderation statt des frei übersetzten Hier steht Mascha vor einer traditionellen japanischen Hochzeitsgesellschaft.&lt;br /&gt;„Tokyo, Harajuku. Für diejenigen japanischen Familien, die es sich leisten können, gehört eine traditionelle Hochzeitszeremonie im berühmten Meiji-Jingu-Schrein zum guten Ton. Anwesend sind nur die engsten Verwandten. Daher kommt dem dokumentarischen Teil des Tages auch größte Bedeutung zu. Schließlich dienen Fotos hier nicht nur als bloße Erinnerung, sondern vor allem als Möglichkeit, den Abwesenden das Ereignis zumindest visuell näher zu bringen. Maskenbilder, Friseure und Fotografen, auch eine hauptamtliche Insektenfernhalterin arbeiten konzentriert auf das perfekte Bild hin. Jede kleinste Bewegung könnte das Werk zerstören, bewegungslos harren die Delinquenten mit gemeißelten Minen und geduldiger Disziplin aus. Die exquisite Kleidung erinnert an Staatsereignisse. Haut und Kimono der Braut leuchten seidenmatt und kirschblütengleich im sanften Licht des Sonntagmittags.&lt;br /&gt;Und hier ist Mascha. Eine Hand in ihren Kaki-Shorts, blaues Träger-Top und Outdoor-Sandalen. Praktische, mittellange Frisur; erfordert kaum Zeit am Morgen. Sie steht still und ausdruckslos in direkter Linie vor der Braut. Aber sie ist nicht bewegunslos.&lt;br /&gt;Sie kaut Kaugummi. Mit offenem Mund.&lt;br /&gt;Weiter zum Sport“So hätte es sein können, aber ich weiß ja auch gar nicht, was aus den beiden geworden ist. Schließlich sind wir kurze Zeit später in Shinjuku verloren gegangen. Da gehts jetzt weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-115976346307364418?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/115976346307364418/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=115976346307364418' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976346307364418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976346307364418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/10/was-ist-eigentlich-perfektion.html' title='Was ist eigentlich Perfektion?'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-115976333352703305</id><published>2006-10-02T13:28:00.000+09:00</published><updated>2006-10-05T16:10:39.840+09:00</updated><title type='text'>Das Geheimnis ewiger Jugend</title><content type='html'>Die erste Nacht habe ich dann in einem Hotel in Flughafennähe mit allen Programmteilnehmern verbracht, die ebenfalls am 12. angekommen sind. Bei Ambience-Vogelgezwitscher aus den Deckenlautsprechern. Macht ja auch Sinn. Schließlich konnte man die Fenster nicht öffnen. Außerdem habe ich das gelernt und live erlebt, was ich schon vorher wusste und viele andere vor mir beschrieben haben. Japaner sehen nämlich gar nicht halb so alt aus wie sie sind, weil sie sich so gesund ernähren und das Wasser weicher ist. Nein, nein, in Wirklichkeit machen sie es nämlich wie Jabba the Hood in Star Wars mit Han Solo: Sie frieren sich nämlich selber ein. Klimaanlagen scheinen nämlich nur über zwei Einstellmöglichkeiten zu verfügen: off und ***** Ultra-Polar-Modus. Und damit man nicht ganz starr wird, muss man sich natürlich die ganze Zeit bewegen. Das wiederum hält schlank und ist gut für das Herzkreislaufsystem. Außerdem erklärt es, warum es in Bahnhöfen niemals Sitzgelegenheiten gibt. Wobei, ein anderer Grund ist wohl, dass  nicht genug Platz zum Sitzen wäre. Die ungewohnte, von nicht-japanischen Neulingen permanent erfahrene Konsequenz ist freilich die, dass es praktisch unmöglich ist, jemals stehen zu bleiben. Keine Winkel und Ecken, die nicht auch vom Menschenstrom ausgespült würden. Keinerlei Inseln, auf denen der im Menschenmeer gefangene Zuflucht suchen kann: Keine Mülleimer, keine Sitze, nur manchmal Säulen, die aber rund sind, und um die in alle Himmelsrichtungen herumgegangen wird. Mit der Herausforderung wächst aber auch der Einfallsreichtum: Nicht nur einmal bin ich in Fotoautomaten geflüchtet, ohne jede Absicht, mein orientierungsloses Angesicht zu verewigen. Und es gibt in der Tat einen einzigen sicheren Ort, um den Streckennetzplan in Bahnstationen zu lesen: Die Schlange an den Ticketautomaten. Obwohl ich also Karten für alle Zuglinien besitze, habe ich ungezählte Male in fast krimineller Manier die Absicht eines Einzelfahrscheinerwerbs heimtückisch vorgetäuscht, um einfach mal zu stehen und in Erfahrung zu bringen, wo ich eigentlich bin. Viel Zeit bleibt aber nicht: Maschinen, die in Japan etwas verkaufen (und das sind viele), haben Ware und Wechselgeld rausgegeben, bevor der Finger den touch screen überhaupt verlassen hat, auf dem nicht selten eine Kameraaufnahme zu sehen ist, die Auskunft darüber, was gerade im Maschineninneren passiert. Ich sag mal so: Es gibt immer was anzugucken. Ist ja auch gut so. Alles andere wäre Zeitverschwendung, und die macht alt und gibt Falten. Die will ja keiner.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-115976333352703305?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/115976333352703305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=115976333352703305' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976333352703305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976333352703305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/10/das-geheimnis-ewiger-jugend.html' title='Das Geheimnis ewiger Jugend'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35370627.post-115976215250647894</id><published>2006-10-02T13:07:00.000+09:00</published><updated>2006-10-02T13:33:07.976+09:00</updated><title type='text'>Check-in oder cheque-in?</title><content type='html'>Nachdem ich eine gute Woche lang meine Zeit damit verbracht hatte, Hosen und Maniküre-Sets abzuwiegen, um wenigstens irgendwo der großzügigen Frachtgrenze von 23kg näher zu kommen, musste ich einmal mehr feststellen, dass nicht mehr nur Goldbarren und Diamanten einen direkten Gewichtsgegenwert besitzen, sondern auch Stromadapter, Socken und Duschgelflaschen in Reisegröße. Für diejenigen unter den Dingen des täglichen Gebrauchs, die es wagen, nach Japan reisen zu wollen, liegt er bei ca. 32,86 pro Kilo. Wohlgemerkt: Britische Pfund, nicht etwa Erbsen und Möhren. Nun ja, was soll ich sagen, nach guten zwanzig Minuten kaltschweißerregender Konversation mit einem BA-Mitarbeiter, der ungenannt bleiben möchte, hat sich letztendlich der zunächst veranschlagte, mit größtmöglicher Kulanz errechnete Gepäckzuschlag von 268,00 EURO dann doch auf 0,00 EURO reduziert. Halbe Sachen macht man ja nun auch nicht. Das wäre ja wie British Airways ohne British. Und das wiederum wäre ja wie British Airways ohne fried breakfast. Das gab es dann nämlich eine Stunde vor der Landung in Narita. Dem Leser sei versichert: Leichte Scham überkam mich dann doch angesichts wässrigen Rühreis, umgeben von 75% japanischen Passagieren, die aus einem Land stammen, in dem entschlossene Menschen 12 Jahre lang Schüler sind, um dann mit zeremonieller Perfektion Tee zubereiten zu können. Ich habe jedenfalls schneller gegessen als sonst, aber darauf verzichtet, vermeintlich nebenbei darauf hinzuweisen, dass ich ja gar nicht Engländer bin. Lecker wars trotzdem. Habe ich aber nicht zugegeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35370627-115976215250647894?l=shumitto.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://shumitto.blogspot.com/feeds/115976215250647894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35370627&amp;postID=115976215250647894' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976215250647894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35370627/posts/default/115976215250647894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://shumitto.blogspot.com/2006/10/check-in-oder-cheque-in.html' title='Check-in oder cheque-in?'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00640128174394109745</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
